"In the absence of intimidation, creativity will flourish"
G.Ginn

Sonntag, 20. März 2016

Wir könnten Könige sein

(Hier kommen jetzt erst einmal ein paar Absätze zusammenhangslose Reminiszenzen, dann kommt aber wirklich schöne Musik.)

Vor zwanzig Jahren, als ich ein Jahr in Schottland war, hörte ich gerne BBC-Radio 1. An allzu viele Sachen kann ich mich nicht mehr erinnern, ab und zu, wenn ich irgendwelche englischen Poplieder aus der Zeit höre, fühle ich mich aber wieder zurück versetzt. Die schöne Morgenradio-Sendung Mark Radcliffe habe ich gerne gehört, merkwürdigerweise begann sie immer mit dem Bert Kaempfert-Stück "Swinging Safari", das in den siebziger Jahren auch Titelmelodie der Seniorensendung bei Bayern 2 war (mir scheint, ich schwof ab...)

Im UK war in diesem Jahr auch ein Lied der Gruppe Gene sehr beliebt. In Deutschland haben die's nie so richtig geschafft, schade eigentlich. The Smiths-inspirierte Popmusik interessiert mich ja ansonsten nicht unbedingt, Gene fand ich dann, nach mehrmaligem Anhören, aber ziemlich gut (es trägt jetzt wohl nicht zum besseren Musikverständnis bei, wenn ich aufschreibe, wie ich das Lied einmal beim Geschirrspülen mit Katie, der einzigen Mitbewohnerin, die irgendwann von dem ungewaschenen Geschirr genauso genervt war wie ich, in der Küche der Rankeillor Street gehört habe, deswegen lasse ich das hier weg. Ihr müsst ja auch nicht alles wissen.). Ein schönes sprödes Lied, das gerade, wenn man denkt, es sei vorbei, mit einem schönen Gitarrensolo weitergeht.

Wir könnten Könige sein.

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