"In the absence of intimidation, creativity will flourish"
G.Ginn

Mittwoch, 30. März 2016

Ghost on the highway

Heute vor 20 Jahren ist Jeffrey Lee Pierce im Alter von 37 gestorben, der Sänger und Gitarrist des Gun Club. Eine der wenigen Bands, bei denen man nicht sagen kann, sie würden wie dies oder das klingen, sondern die wirklich einzigartig waren. Ihre Stücke ein Amalgam aus Blues, Punk, Country und Jazz, über den Gun Club habe ich meine ersten Berührungen mit der Musik von Robert Johnson, Leadbelly und Pharao Sanders gemacht.

Ward Dotson, der erste Gitarrist der Band, der sie nach der zweiten LP verlassen musste, sagt, dass er über Jahre diesen wiederkehrenden Traum hatte, in dem er Jeffrey Lee Pierce immer wieder mit dem Golfschläger ins Gesicht schlägt. Wahrscheinlich war Pierce nicht unbedingt ein Mensch, mit dem man zusammen wohnen wollte, musikalisch aber unvergleichlich.

Ghost on the highway, das verzweifelte Country-Punk-Lied vom Debut "Fire of Love" soll uns heute an den zu früh Verstorbenen erinnern.
(Ghost on the highway heißt auch die sehenswerte Dokumentation über Jeffrey Lee Pierce, die leider aus rechtlichen Gründen ohne Gun Club-Musik auskommen muss.)

Kommentare:

  1. Großartige Musik. Mich hat in den 80ern ein befreundeter Gitarrist auf Gun Club gebracht, der heute noch mit seiner Band Finest Green auf der Bühne steht und ansonsten Tontechniker beim Radio ist. Aus der Bravo oder den Charts kannte man Gun Club sicher nicht ;o)

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    1. Ich habe meine ersten Gun Club-Lieder auf einer Cassette mit Rocksbilly-Stücken bekommen, obwohl das ja gar nicht passte.

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