"In the absence of intimidation, creativity will flourish"
G.Ginn

Sonntag, 16. Februar 2014

Als die Skelette tanzen lernten

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Filme mit Tonspur sehen können; die alten Stummfilme schaffen es meist nicht, unser Interesse zu halten. Ebenso sind wir inzwischen an Großtaten der Animation gewöhnt, die absonderlichsten Kreaturen im Film beeindrucken uns nur noch wenig.

Es gibt einen Film, der einem noch einmal das Staunen der Menschen vermitteln kann, das bei den ersten Tonfilmen und insbesondere bei den ersten vertonten Zeichentrickfilmen geherrscht haben muss. The Skeleton Dance wurde 1929 von Walt Disney veröffentlicht (die künstlerische Arbeit hatte im Wesentlichen Ub Iwerks verantwortet, die Musik kam von Carl Stalling, der in den 30ern und 40ern bei vielen Studios für wunderbare Musik zu Trickfilmen verantwortlich war).
Und wenn man sich diesen, nach heutigen Maßstäben primitiven Film ansieht, kann man mit kindlicher Freude erleben, wie diese Knochengerüste zum Leben erwachen und tanzen und man kann darüber staunen, dass solches möglich sei, auch wenn man vorher ungerührt drei Pixar-Animationsfilm gesehen hat.

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